Portrait
Januar 2006

Wie stark kann man das eigene Abbild abstrahieren, ohne dass die Möglichkeit der Identifizierung verloren geht? Und umgekehrt: Wann wird aus einem Kreis ein Gesicht, wann werden aus Linien Beine? Diesen Fragen geht die interaktive Medieninstallation Portrait nach:
Der Betrachter steht in einem Szenario seinem abstrahierten Abbild gegenüber. Dabei wird seine Silhouette auf einer Leinwand durch Farbflächen und Linien wiedergegeben. Durch Bewegung und Gestik erkennt der Betrachter die Beziehung zu seinem abstrahierten Spiegelbild und kann damit interagieren.
Die Darstellung und der Grad der Abstraktion kann über ein zusätzliches Interface beeinflusst werden. So kann das digitale Portrait an wechselnde Situationen und Atmosphären angepasst werden.